Ein Tag in Amsterdam

gruppe


Am 28. Mai unternahmen drei Englischkurse unserer Stufe einen Tagesausflug in die Hauptstadt der Niederlande, Amsterdam. Als Begleitung kamen Frau Hasanov, Frau Dohle, welche uns im Fach Englisch auch unterrichten, und Herr Krumm mit.

Aufgrund der beträchtlichen Anzahl von 63 Personen charterten wir extra einen Doppeldeckerbus für die 3 Stunden lange Fahrt. Jeder Schüler hatte 10 € zu bezahlen – eine einmalige Chance so günstig in die Stadt zu gelangen.

Geplant war ein Besuch des Van Gogh Museums. Werke der Dauerausstellung und die Spezialexposition „Lichter der Nacht“ werden dort von dem bedeutsamen niederländischen Maler ausgestellt. Die Schlange vor dem Eingang verhieß uns langes Warten, das sich jedoch im Nachhinein als vergleichsweise gering herausstellte, wie wir beim Herauskommen sahen: da war die Schlange noch viel länger. Drinnen fühlten wir uns an den Düsseldorfer Flughafen erinnert – Gepäckabgabe und Metalldetektoren. Trotz des großen Andranges konnten wir die Galerien gut betrachten, die sich über 3 Stockwerke erstreckten.

Nach dem Kulturbesuch stand es uns frei, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Mit einem Stadtplan gewappnet machten wir uns auf, die bekannten Amsterdamer Altbauten zu betrachten und zu fotografieren. Trotz des regnerischen Wetters schafften wir es gut durch das Stadtgetümmel und entdeckten, dass die meisten Straßen und Gassen in Amsterdam, anders als bei uns, nur für Straßenbahnen zugänglich waren, nicht für Autos, und dass Fußgänger aufpassen mussten, nicht von den bimmelnden Bahnen erfasst zu werden, welche im unglaublichen 2-Minutentakt von A nach B fuhren. Besonders gut an dem Stadtzentrum gefiel uns, dass womöglich 100 Jahre alte Gebäude nicht etwa abgerissen wurden, sondern mit moderner Innenausstattung zu Boutiquen, Cafés und Lebensmittelläden erneuert wurden, sodass die hübsche Außenfassade erhalten blieb.

Auch kam unser Englischgebrauch nicht zu kurz: ob bei McDonalds eine Bestellung aufgeben oder Passanten nach dem Weg fragen – es war auf jeden Fall spannend, auch mal Englisch außerhalb des Unterrichts im richtigen Leben zu benutzen. Alle Amsterdamer waren äußerst freundlich, wenn wir nach dem Weg fragten. Amsterdam ist eben eine Anlaufstelle für viele Touristen, sodass alle Leute dort schon an ausländische Orientierungslosigkeit in den engen Gassen gewohnt sind.

Alles in allem war es ein guter Exkurs, in dem wir Schule und Spaß gekonnt verbunden haben. Zwar hätte das Wetter besser sein können, aber das, was zu beeinflussen war, konnte sich durchaus sehen lassen.