Comenius - Projekt 2009-2011 - Internationales Meeting vom 7. bis 12. Dezember 2010 in Essen

Am Samstagabend fand in der Dampfbierbrauerei das große Abschlussfest der Essener Comenius-Schulen statt. Die Projektgruppen stellten ihre Arbeit vor. Schüler, Eltern und Lehrer aus 14 Nationen feierten gemeinsam ein fröhliches Fest.

Die drei Gastschulen hatten bereits vor einem Jahr zueinander gefunden und mit der Planung eines gemeinsamen Internationalen Essener Comenius-Treffens als Beitrag zum Kulturhauptstadtjahr 2010 begonnen

In der vorangehenden Woche arbeiteten das Rüttenscheider Maria-Wächtler-Gymnasium, das Gymnasium Borbeck und das Städtische Mädchengymnasium Essen-Borbeck an  sehr unterschiedlichen Comenius-Projekten, die seit August 2009 von der EU zwei Jahre lang unterstützt werden und zum Ziel haben, einerseits die Vielfalt der europäischen Kulturen deutlich zu machen und andererseits ein gemeinsames europäisches Bewusstsein zu fördern. Die gemeinsame Kommunikationssprache zwischen den Partnern ist Englisch.

Die Arbeit am Gymnasium Borbeck hatte sich während der bisherigen Projekttreffen in Finnland, Italien, der Türkei und Deutschland auf Methoden und Inhalte der Archäologie auf der Suche nach den Wurzeln der verschiedenen Kulturen konzentriert. Vor dem Hintergrund der Kulturhauptstadt 2010 folgte nun die Erforschung der Geschichte der Industriekultur, die das Wesen des Ruhrgebiets ausmacht, mit Führungen auf Zollverein und Projektarbeit in Industriemuseen in Bochum, Mülheim, Oberhausen und Wuppertal.  Die Ergebnisse wurden in einem gemeinsamen Faltblatt zusammengefasst..

Aber auch die vorweihnachtliche Atmosphäre im verschneiten Essen, der Europäischen Kulturhauptstadt 2010, wurde mit großer Begeisterung aufgenommen. Es gab auch einen Empfang im Rathaus, danach einen Spaziergang über den Weihnachtsmarkt und sogar eine Einladung bei Tim Schröder von Radio Essen, der die Schülerinnen und Schüler live zu  ihrem Aufenthalt in Essen befragte.

Am Samstag Abend feierten 300 Gäste in der Dampfbierbrauerei die Vielfalt Europas, und damit ging eine Woche zu Ende, die für alle Teilnehmer von spannenden persönlichen und interkulturellen Erlebnissen geprägt war.

Am Sonntag folgte das tränenreiche Abschied nehmen am Flughafen Düsseldorf, in einem Karton nahm jede Schule als Souvenir ein selbst dekoriertes Hexenhäuschen mit, das am Samstagmorgen zum Abschluss der Projektarbeit entstanden war.

Die nächsten und letzten Fahrten im Rahmen dieses Projekts gehen nach Nakkila / Finnland (7.-12.3.2011) und nach Isernia / Italien (16.-21.5.2011).


Comenius-Schüler zu Gast bei Radio Essen

Hören Sie hinein in die Sendung:

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Frau Hasanov lauscht mit uns der Präsentation zum Thema Archäologie in allen Partnerländern.
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Frau Buse serviert das Mittagessen in der Wüste.
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Wir machen eine eiskalte deutsche Führung durch die Zeche Zollverein; Lola, Jascha und Paul sind die professionellen Übersetzer.
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Hier stehen wir alle vor dem Rathaus nach dem offiziellen Empfang durch den Bürgermeister.
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Und hier sind wir sogar bei Radio Essen; Jascha als Übersetzer.
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Der Flyer über verschiedene Museen im Umkreis von Essen ist fertig und wird vorgestellt.
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Die Finnen entpuppen sich als Profis im Hexenhäuschen-Bauen. Bravo!
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Die Finnen gewinnen das Hexenhäuschen-Bauen im Kunstsaal.
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Und zum Abschluss kommt sogar zur Freude aller Teilnehmer noch der Nikolaus mit seiner poppig-blauen Magd Ruperta vorbei.