Comenius - Projekt 2009-2011

Collage des Aufenthaltes in Corum vom 19. - 24.09.2010

corum09-10
1619
1621

COMENIUS

Schulpartnerschaft  2009 - 2011

Koordinator:  

Jörg Stadler/Gymnasium Borbeck, Essen, Deutschland

Partnerschulen:

1)        Pasi Rantala/Nakkilan Lukio, Nakkila, Finnland

2)        Patrizia Palummo/Istituto Magistrale Statale „V.Cuoco“, Italien

3)        Asiye Kaynar/Corum Anadolu Ögretmem Lisesi, Corum,Türkei

Unter dem Titel „Archaeology@roots2future“ werden die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler aus den 10.Klassen, Lehrerinnen und Lehrer (A.Ganady-Hamann, A.Hasanov, Dr.A.Döring, P.Scheidt, J.Dohle), eventuell auch noch außerschulische Partner die historische Vergangenheit der Partnerländer betrachten und analysieren, Gemeinsamkeiten und Unterschiede aufzeigen.

Den Ausgangspunkt für die Recherchen bilden dabei die archäologischen Ausgrabungsfelder in der Nachbarschaft der jeweiligen Partnerschulen, im Ruhrgebiet darüber hinaus auch „Industrie-Ausgrabungsfelder“, -denkmäler.

Im Rahmen der Besuche, der Workshops vor Ort, werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ganz praktisch die Arbeitsweise der Archäologen, ihre Werkzeuge und ihre Methoden der Auswertung kennen lernen. So erhalten sie gleichzeitig Einblick in das Alltagsleben der Menschen, unserer Vorfahren vor vielen Jahren. Die Schülerinnen und Schüler werden ihr kulturelles Bewusstsein erweitern, sie werden lernen, Entwicklungen nachzuvollziehen, zu rekonstruieren und entsprechend auch zu antizipieren. Sie werden Kenntnisse erwerben, die sie befähigen sollen, in ihrem weiteren Leben, schulisch oder auch privat, später auch beruflich ihre Rechte und Pflichten als Bürger dieser Welt, durch politisch mündige Partizipation, verantwortungsvoll wahrzunehmen und ihr Umfeld entsprechend mitzugestalten. Damit teilt das Comenius Projekt eine Gemeinsamkeit mit dem allgemeinen Schulcurriculum.

Die Vorgehensweise der Archäologie ermöglicht einen einzigartigen Einblick in das Leben der Menschen in der Vergangenheit. Gleichzeitig erwerben die Schülerinnen und Schüler praktische Kenntnisse in einem Bereich, der zwar nicht Teil des Schullehrplans ist, gleichzeitig aber doch inhaltlich verbunden ist mit Unterrichtsfächern wie Geschichte, Erdkunde, Politik, etc.

Die Schülerinnen und Schüler werden ihre erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten, ihre praktische Erfahrung insgesamt, einbringen können im Rahmen der Rekreation der Vergangenheit. In der Form verschiedener fiktionaler Textsorten werden sie die verschiedenen Bilder der Vergangenheit wiederaufleben zu lassen.

Dabei bedienen sie sich des Englischen, wie auch allgemein während der gemeinsamen Arbeit, und lernen gleichzeitig die Bedeutung des Englischen als internationale Verkehrssprache kennen. Trotzdem sollen im Rahmen der jeweiligen Projekttreffen in kleinen Crash-Kursen erste sprachliche Grundkenntnisse auch in der jeweiligen Landessprache erworben werden, die dann in den jeweiligen Gastfamilien erprobt werden können.  

In einem letzten Schritt werden die Schülerinnen und Schüler die Entwicklungen in den verschiedenen Ländern gegenüberstellen, Hypothesen  Regelmäßigkeiten oder Gegensätzlichkeiten bestätigen oder widerlegen. In diesem Zusammenhang sollen auch aktuellen Entwicklungen, Umwelt, Umweltschutz (gerade vor dem Hintergrund, dass das letzte Treffen in Finnland stattfinden soll) ein entsprechend großer Raum eingeräumt werden.

Die Corporate Identity der Projektteilnehmer wird geschaffen durch ein gemeinsames Logo, ausgedruckt auf T-Shirts, etc.

Die internationale Kommunikation zwischen den Partnern bedient sich des Internets, speziell eingerichteter Foren, z.B. Moodle; übereinstimmend soll die Kommunikation via Internet, die gemeinsame Arbeit via Internet, auch die Erprobung neuer Unterrichtsmethoden und –materialien via Internet (video-teaching) einen sehr breiten Bereich einnehmen.

Die Kommunikation der Ergebnisse und Produkte wird erfolgen durch eine große Anzahl an Medien, z.B. die eine Website, ein virtuelles Museum, mobile Ausstellungen und die lokale Presse, aber auch Zusammenstellung und Herausgabe von Broschüren, Flyern. Diese Produkte werden auch aus Anlass der Feierlichkeiten der Stadt Essen im Jahre 2010- Essen Kulturhauptstadt Europas – im Rahmen eines Comenius Tages präsentiert werden.